Fein, weich und von Natur aus thermoregulierend: Merinowolle passt sich Temperaturschwankungen an, ohne die Silhouette zu beschweren. Erfahren Sie, was diese Faser auszeichnet, wie Sie die passende Strickstärke wählen und wie Sie einen Merinowollpullover pflegen.
Was ist Merinowolle?
Merinowolle stammt von Merinoschafen, die aufgrund der Feinheit ihres Vlieses gezüchtet werden. Der Faserdurchmesser spielt eine wesentliche Rolle für das Gefühl auf der Haut: Je feiner die Faser ist, desto leichter biegt sie sich und desto weniger rau fühlt sie sich an.
Die von PELOT verwendete extrafeine Merinowolle hat einen Faserdurchmesser von weniger als 18,5 Mikrometern. Diese Feinheit verleiht ihr einen geschmeidigen, weichen Griff und macht sie für körpernah getragenen Strick ebenso geeignet wie für das Tragen über einem Hemd.
Eine Faser, die sich Temperaturschwankungen anpasst
Die natürliche Struktur der Faser schließt Luft im Gestrick ein. Diese isolierende Schicht hilft bei kühlem Wetter, die Wärme zu bewahren, ohne dass sich das Material schwer anfühlt. Je nach gewählter Stärke lässt sich Merinowolle deshalb sowohl in der Übergangszeit als auch im Winter angenehm tragen.
Die Faser kann außerdem einen Teil des Wasserdampfs aufnehmen, bevor er sich als Feuchtigkeit auf der Oberfläche des Kleidungsstücks niederschlägt. Diese Eigenschaft trägt dazu bei, auch bei wechselnder Aktivität oder Temperatur ein angenehmeres Tragegefühl zu bewahren.
2-fädiges oder 3-fädiges Gestrick: Worin liegt der Unterschied?
Die Anzahl der gemeinsam verstrickten Fäden beeinflusst die Dichte und Wärme des Pullovers. Ein 2-fädiges Merinogestrick ist fein und leicht: Es eignet sich besonders für milde Temperaturen, die Übergangszeit und Lagenlooks.
Ein 3-fädiges Gestrick ist dichter. Es schließt mehr Luft ein und spendet mehr Wärme, wenn die Temperaturen sinken. In beiden Fällen sorgt die Feinheit der Merinowolle für ein geschmeidiges Gestrick mit klarem Fall.
Wie pflegt man einen Merinowollpullover?
Die Hinweise auf dem Pflegeetikett des Kleidungsstücks müssen beachtet werden. Bei Pullovern von PELOT schonen ein Wollwaschgang, ein geeignetes Waschmittel und sanftes Schleudern die Faser. Auf den Wäschetrockner ist zu verzichten.
Nach dem Waschen sollte der Pullover in Form gebracht und anschließend liegend fern von direkten Wärmequellen getrocknet werden. Zwischen zwei Wäschen genügt oft einfaches Lüften, um das Gestrick aufzufrischen. Gefaltete Lagerung verhindert zudem, dass das Gewicht des Kleidungsstücks die Schulterpartie auf einem Kleiderbügel verformt.
Wo werden die Merinowollpullover von PELOT hergestellt?
Die Pullover von PELOT werden in Vire Normandie im Département Calvados (14500) gestrickt. Die Stadt liegt in der Region Normandie im Nordwesten Frankreichs.
Auf europäischer Ebene liegt Vire in Westeuropa, im nordwestlichen Teil Frankreichs. Mithilfe dieser beiden Karten lässt sich der Standort der Werkstatt sowohl innerhalb Frankreichs als auch innerhalb Europas schnell einordnen.
Merinowolle bei PELOT
PELOT verarbeitet extrafeine Merinowolle in seiner Werkstatt in Vire in der Normandie (14500). Aus ihr entstehen die Pullover Marceau, Alma, Nino und Romy, die mit Rundhals- oder V-Ausschnitt angeboten werden. Beim Integralstrick wird jeder Pullover in einem Stück und ohne zugeschnittene Einzelteile gefertigt.
Das gleichmäßige Maschenbild, die Feinheit der Faser und die Wahl zwischen 2 oder 3 Fäden ermöglichen es, den Pullover an die jeweilige Jahreszeit anzupassen und zugleich die natürlichen Eigenschaften der Merinowolle zu bewahren. Einzelheiten zu Materialien und Herstellungsverfahren finden Sie auf der Seite Französische Herstellung bei PELOT.
Die Pullover von PELOT
Extrafeine Merinowolle entdecken
Entdecken Sie die in unserer Werkstatt in der Normandie gestrickten Merinowollpullover von PELOT.