In der PELOT Werkstatt in Vire in der Normandie (14500) entsteht ein Pullover aus Garn: zunächst durch Integralstricken, anschließend durch die Ausarbeitung. Hier erfahren Sie, wie ein Wollpullover von der Faser bis zum fertigen Kleidungsstück hergestellt wird.
Von der Faser zum Garn: die Entstehung des Materials
Die Herstellung natürlicher, synthetischer oder recycelter Fasern
Alles beginnt mit dem Rohstoff. Wolle, die durch das Scheren von Schafen gewonnen wird, bleibt der unangefochtene Star. Je nach Rasse variiert die Feinheit der Fasern: Merinowolle ist beispielsweise für ihre außergewöhnliche Weichheit bekannt.
Daneben gibt es pflanzliche Fasern wie Leinen, Hanf oder Baumwolle, die sich ideal für leichtere Pullover eignen. Frankreich ist im Übrigen weltweit führend in der Leinenproduktion – ein echter Vorteil für die lokale Textilbranche.
Das Färben: Farbe zum Leben erwecken
Vor dem Spinnen werden die Fasern häufig gefärbt. Natürliche oder chemische Pigmente werden mithilfe eines heißen Bades fixiert. In Frankreich unterliegt dieser Schritt strengen Umweltstandards, die geringere Auswirkungen auf die Umwelt gewährleisten.
Kardieren und Spinnen: von der Faser zum Garn
Die Fasern werden anschließend gekämmt oder kardiert, um sie auszurichten. Danach werden sie gestreckt und gedreht, sodass ein festes, gleichmäßiges Garn entsteht. Das Spinnen erfordert echtes Fachwissen, das heute in Europa selten geworden ist. Jedes Garn erzählt bereits einen Teil der Geschichte des künftigen Pullovers.
Vom Garn zum Pullover: die Kunst des Strickens
Vorbereitung der Garne: Zwirnen, Umspinnen und Avivieren
Vor dem Stricken können die Garne gezwirnt werden, indem mehrere Fäden für höhere Festigkeit miteinander verdreht werden. Für mehr Elastizität können sie auch um einen Kernfaden gesponnen werden. Diese kleinen Arbeitsschritte machen bei Formbeständigkeit und Langlebigkeit des Gestricks den entscheidenden Unterschied.
Integralstricken: eine Revolution in der Textilherstellung
Beim Integralstricken kann ein vollständiger Pullover in einem Stück und ganz ohne Nähte hergestellt werden. Das Ergebnis: weniger Abfall, mehr Komfort und eine höhere Langlebigkeit. Diese Technik überzeugt immer mehr Marken, die Innovation und ökologische Verantwortung miteinander verbinden möchten.
Integralstricken ist ein Herstellungsverfahren, bei dem das Kleidungsstück maschinell in einem einzigen Stück gestrickt wird, ohne Zuschnitt oder das Zusammensetzen vernähter Teile. Dadurch entstehen weniger Materialreste, und das Kleidungsstück behält langfristig besser seine Form. PELOT nutzt diese Technik in Vire in der Normandie (14500) für die Pullover Marceau, Alma, Nino und Romy sowie für den maßgefertigten Pullover und die Mützen Robin und Origine. Die Socken Billie werden auf einer Flachstrickmaschine gestrickt.
Die Ausarbeitung: wenn der Pullover seine Form annimmt
Die gestrickten Teile werden bedampft, um ihre Form zu stabilisieren. Sobald der Pullover geformt ist, wird er einer schonenden industriellen Wäsche unterzogen, um Rückstände zu entfernen und die Fasern geschmeidiger zu machen.
Jedes Stück wird anschließend sorgfältig kontrolliert, gebügelt und gefaltet, bevor es die Werkstatt verlässt und seinen Platz in Ihrer Garderobe findet.
Unterstützen Sie die französische Textilherstellung
Entdecken Sie die PELOT Kollektion mit Pullovern, die in Vire in der Normandie (14500) gefertigt werden.